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Erzbischof Dr. Reinhard Marx spendet in Thundorf das hl. Sakrament der Firmung!

Erzbischof Dr.Reinhard Marx traf ca. 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes am Kirchplatz ein und wurde, begleitet von Böllerschüssen, von der Musikkapelle Thundorf-Straß musikalisch begrüßt. Die Schulkinder der 3. Klasse der Grundschule Thundorf mit ihrer Lehrerin Frau Libawski standen mit Blumensträußen im Spalier, gemeinsam mit Kindern aus dem Trachtenverein und säumten so den Weg zum Hauptportal des Gotteshauses. Vor diesem erwartete bereits der Pfarrer von Thundorf und Ainring H. H. P. Hans-Hermann Holm-elin mit den Ministranten auf den hohen Besuch! Der Erzbischof bahnte sich sichtlich beeindruckt einen Weg durch das Empfangskomitee, in dem er jedes Kind einzeln begrüßte. Nun wurde in die Kirche eingezogen und die Geistlichen Pater Holm-elin, Geistlicher Rat Anton Parzinger, Erzbischöflicher Sekretär Graf zu Stolberg, sowie Dr. Reinhard Marx bereiteten sich in der Sakristei noch kurz auf den Firmgottesdienst vor und zogen anschließend unter dem Klang der Orgel erneut in die Pfarrkirche ein. Der Hausherr begrüßte den Herrn Erzbischof mit den Worten: „ Dem Glauben Zukunft geben „ , die für lebendige und interessierte Christen zur Zeit ein wenig Unbehagen aber auch Hoffnung hervorrufen. Sollte doch unter diesem Motto auf die Zeichen der Zeit, mit all ihren Problemen im gelebten christlichen Glauben eingegangen werden und aus ca. 700 Einzelpfarreien ca. 280 Pfarreiengemeinschaften mit jeweils einem Pfarrer gebildet werden. Der Erzbischof reagierte sofort auf die wohlgewählten Grußworte und man war sich einig, dass die Spendung der hl. Firmung die beste Voraussetzung sei, dem Glauben Zukunft zu geben! Erzbischof Dr. Marx hat in seiner begeisternden Art Firmlinge sowie Paten und Angehörige überzeugt, dass Gott jeden einzelnen liebt! Wer einen solchen Freund und Helfer hat, den kann eigentlich im Leben nichts mehr aus der Bahn werfen. Wir können mit jedem Problem den Allmächtigen konfrontieren und Hilfe ist uns garantiert, auch wenn wir dass manchmal nicht sofort erkennen. Sehr herzlich wendete sich Erzbischof Dr. Reinhard Marx jedem einzelnen Firmkandidaten zu. Am Ende des Gottesdienstes haben die jüngsten Trachtenkinder dem Erzbischof ein Rupertikörberl übergeben: „ Weil'st so weid herkimmst, ham ma Dia a' Brotzeit hergricht.“ Der Erzbischof zeigte sich sichtlich erfreut über die Geste der Dankbarkeit, aus der Hand der Jüngsten.

Nach dem Auszug aus dem Gotteshaus war auf dem Kirchplatz ein Stehempfang vorbereitet und der Erzbischof hat im Vorfeld bereits mitgeteilt, dass die Möglichkeit zu einem persönlichem Gespräch, sowie zum Fotografieren geboten wird. Leider war gerade an diesem Tag die Witterung so unfreundlich, dass auf dem Kirchplatz nur die notwendigsten Gespräche geführt wurden. Die Verantwortlichen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung aus den beteiligten Pfarreien Ainring St.Laurentius und Thundorf St. Martin und Bürgermeister Hans Eschlberger waren schriftlich zu einem anschließenden Meinungsaustausch mit dem Erzbischof in das Gasthaus Huber in Straß geladen. Hier erwies sich der Herr Erzbischof als sehr offen für die Probleme, die die Menschen bewegen. Der Herr Bürgermeister stellte die politische Gemeinde mit ihren drei katholischen Pfarreien vor. Pfarrgemeinderatsvorsitsender Stefan Unterrainer konnte dem Erzbischof die Ängste der Angehörigen der Pfarrei Thundorf näher bringen, dass die kleine Pfarrei vielleicht im Zuge der Strukturreform etwas von ihrer ländlich geprägten und verwurzelten Gemeinschaft einbüßen könnte! „ Wir wollen auf alle Fälle unseren Pfarrer, solange, wie irgendwie möglich behalten!“ Die Aussage vom Herrn Erzbischof: „ Wegen der Strukturreform wird kein Pfarrer in den Ruhestand geschickt“ nahmen die Anwesenden dankbar auf. Nachdem Dr. Reinhard Marx dem Gastwirt Ferdinand Huber das von Ihm kürzlich veröffentlichte Buch „Das Kapital“ signiert hat, wurde er von allen Anwesenden mit seinem Gefolge recht herzlich verabschiedet.