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© 2003-2009
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Erzbischof Dr. Reinhard Marx spendet in
Thundorf das hl. Sakrament der Firmung!
Erzbischof Dr.Reinhard
Marx traf ca. 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes am Kirchplatz ein und
wurde, begleitet von Böllerschüssen, von der Musikkapelle Thundorf-Straß
musikalisch begrüßt. Die Schulkinder der 3. Klasse der Grundschule Thundorf
mit ihrer Lehrerin Frau Libawski standen mit Blumensträußen im Spalier,
gemeinsam mit Kindern aus dem Trachtenverein und säumten so den Weg zum
Hauptportal des Gotteshauses. Vor diesem erwartete bereits der Pfarrer von
Thundorf und Ainring H. H. P. Hans-Hermann Holm-elin mit den Ministranten auf
den hohen Besuch! Der Erzbischof bahnte sich sichtlich beeindruckt einen Weg
durch das Empfangskomitee, in dem er jedes Kind einzeln begrüßte. Nun wurde in
die Kirche eingezogen und die Geistlichen Pater Holm-elin, Geistlicher Rat Anton
Parzinger, Erzbischöflicher Sekretär Graf zu Stolberg, sowie Dr. Reinhard Marx
bereiteten sich in der Sakristei noch kurz auf den Firmgottesdienst vor und
zogen anschließend unter dem Klang der Orgel erneut in die Pfarrkirche ein. Der
Hausherr begrüßte den Herrn Erzbischof mit den Worten: „ Dem Glauben Zukunft
geben „ , die für lebendige und interessierte Christen zur Zeit ein wenig
Unbehagen aber auch Hoffnung hervorrufen. Sollte doch unter diesem Motto auf die
Zeichen der Zeit, mit all ihren Problemen im gelebten christlichen Glauben
eingegangen werden und aus ca. 700 Einzelpfarreien ca. 280
Pfarreiengemeinschaften mit jeweils einem Pfarrer gebildet werden. Der
Erzbischof reagierte sofort auf die wohlgewählten Grußworte und man war sich
einig, dass die Spendung der hl. Firmung die beste Voraussetzung sei, dem
Glauben Zukunft zu geben! Erzbischof Dr. Marx hat in seiner begeisternden Art
Firmlinge sowie Paten und Angehörige überzeugt, dass Gott jeden einzelnen
liebt! Wer einen solchen Freund und Helfer hat, den kann eigentlich im Leben
nichts mehr aus der Bahn werfen. Wir können mit jedem Problem den Allmächtigen
konfrontieren und Hilfe ist uns garantiert, auch wenn wir dass manchmal nicht
sofort erkennen. Sehr herzlich wendete sich Erzbischof Dr. Reinhard Marx jedem
einzelnen Firmkandidaten zu. Am Ende des Gottesdienstes haben die jüngsten
Trachtenkinder dem Erzbischof ein Rupertikörberl übergeben: „ Weil'st so
weid herkimmst, ham ma Dia a' Brotzeit hergricht.“ Der Erzbischof zeigte sich
sichtlich erfreut über die Geste der Dankbarkeit, aus der Hand der Jüngsten.
Nach dem Auszug aus dem
Gotteshaus war auf dem Kirchplatz ein Stehempfang vorbereitet und der Erzbischof
hat im Vorfeld bereits mitgeteilt, dass die Möglichkeit zu einem persönlichem
Gespräch, sowie zum Fotografieren geboten wird. Leider war gerade an diesem Tag
die Witterung so unfreundlich, dass auf dem Kirchplatz nur die notwendigsten
Gespräche geführt wurden. Die Verantwortlichen von Pfarrgemeinderat und
Kirchenverwaltung aus den beteiligten Pfarreien Ainring St.Laurentius und
Thundorf St. Martin und Bürgermeister Hans Eschlberger waren schriftlich zu
einem anschließenden Meinungsaustausch mit dem Erzbischof in das Gasthaus Huber
in Straß geladen. Hier erwies sich der Herr Erzbischof als sehr offen für die
Probleme, die die Menschen bewegen. Der Herr Bürgermeister stellte die
politische Gemeinde mit ihren drei katholischen Pfarreien vor.
Pfarrgemeinderatsvorsitsender Stefan Unterrainer konnte dem Erzbischof die
Ängste der Angehörigen der Pfarrei Thundorf näher bringen, dass die kleine
Pfarrei vielleicht im Zuge der Strukturreform etwas von ihrer ländlich
geprägten und verwurzelten Gemeinschaft einbüßen könnte! „ Wir wollen auf
alle Fälle unseren Pfarrer, solange, wie irgendwie möglich behalten!“ Die
Aussage vom Herrn Erzbischof: „ Wegen der Strukturreform wird kein Pfarrer in
den Ruhestand geschickt“ nahmen die Anwesenden dankbar auf. Nachdem Dr.
Reinhard Marx dem Gastwirt Ferdinand Huber das von Ihm kürzlich
veröffentlichte Buch „Das Kapital“ signiert hat, wurde er von allen
Anwesenden mit seinem Gefolge recht herzlich verabschiedet.

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